Sparhafen Geschichte

Eine anhaltende Erfolgsgeschichte

170 Jahre gehen nicht spurlos vorüber. Auch nicht an einer Genossenschaft, die Werte wie Stabilität, Sicherheit und Tradition pflegt. Wir sind stolz auf unsere Geschichte – mitsamt allen Meilensteinen und Herausforderungen. Begleiten Sie uns auf unserer Reise bis ins Jahr 1850.

Eine anhaltende Erfolgsgeschichte

170 Jahre gehen nicht spurlos vorüber. Auch nicht an einer Genossenschaft, die Werte wie Stabilität, Sicherheit und Tradition pflegt. Wir sind stolz auf unsere Geschichte – mitsamt allen Meilensteinen und Herausforderungen. Begleiten Sie uns auf unserer Reise bis ins Jahr 1850.

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2022

1 866

Mit einem schlankeren Namen in die Zukunft

An der Generalversammlung im Mai 2022 bestätigten die Genossenschafterinnen und Genossenschafter die zweite Verschlankung der Gesellschafts-Namen:

Neu heissen wir Sparhafen Genossenschaft, Sparhafen Bank AG, Sparhafen Immobilien AG und Sparhafen Immobilien Bewirtschaftung AG. Erstmals erhält die Sparhafen Genossenschaft einen eigenen Internetauftritt. Damit ist Sparhafen auch digital bestens aufgestellt für die Zukunft. Und das ist in Anbetracht der mittlerweile auf über 700 Millionen Schweizer Franken angewachsenen Bilanzsumme auch angebracht. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jubiläum: 2025 feiern wir das 175-jährige Bestehen von Sparhafen! Wenn das kein Zeichen für Beständigkeit ist.

2004

Sparhafen 2004 Fraumuensterstrasse 23

Eine neue Organisations-Struktur

In den vergangenen Jahrzehnten wurden die Immobilien-Geschäfte von Sparhafen stetig ausgebaut: Zahlreiche lohnenswerte Gelegenheiten für neue Objekte wurden nach sorgfältiger Prüfung umgesetzt – ganz im Sinne eines kontrollierten, gesunden Wachstums in kleinen Schritten. Um diesen Geschäftsbereich in Zukunft noch umfassender und fokussierter anbieten zu können, schuf man eine neue Organisations-Struktur: Unter dem Dach der BSZ Genossenschaft entstanden neben der Bank Sparhafen AG neu die BSZ Immobilien AG sowie deren Tochter BSZ Immobilien Management AG.

1996

Sparhafen 1996 Zuerich

Das Sparhafen Leitbild

Der Verwaltungsrat formulierte 1996 erstmals die Vision und Werte von Sparhafen in Form eines achtseitigen Leitbilds. Es beinhaltete unter anderem die folgende Aussagen:
Wir treten ein für alle Bevölkerungsschichten. Wir unterstützen regionale und lokale Bestrebungen zur Förderung von Kultur, Handel und Gewerbe sowie der Gemeinnützigkeit und des Sports. Die Wachstumspolitik hat sich der Sicherheitspolitik unterzuordnen. Wir führen unsere Mitarbeiter auf der Grundlage der Respektierung der Persönlichkeit, der Anerkennung der Leistung und der aufgeschlossenen Zusammenarbeit. Unser Kundenkreis liegt vorwiegend im Bereich der Familie, des Gewerbes, des Detailhandels sowie öffentlich-rechtlicher Institutionen. Die freundliche und zuvorkommende Kundenbedienung ist unser wichtigstes Anliegen.

Das Sparhafen Leitbild

Der Verwaltungsrat formulierte 1996 erstmals die Vision und Werte von Sparhafen in Form eines achtseitigen Leitbilds. Es beinhaltete unter anderem die folgende Aussagen:
Wir treten ein für alle Bevölkerungsschichten. Wir unterstützen regionale und lokale Bestrebungen zur Förderung von Kultur, Handel und Gewerbe sowie der Gemeinnützigkeit und des Sports. Die Wachstumspolitik hat sich der Sicherheitspolitik unterzuordnen. Wir führen unsere Mitarbeiter auf der Grundlage der Respektierung der Persönlichkeit, der Anerkennung der Leistung und der aufgeschlossenen Zusammenarbeit. Unser Kundenkreis liegt vorwiegend im Bereich der Familie, des Gewerbes, des Detailhandels sowie öffentlich-rechtlicher Institutionen. Die freundliche und zuvorkommende Kundenbedienung ist unser wichtigstes Anliegen.

1982

Sparhafen 1982 Namensaenderung

Mit dem Jahr 1982 kamen zwei Arten von «Umbauten»: Zum ersten wurde der leicht altertümliche Fimenname «Sparkasse zinstragender Sparhafen» auf «Bank Sparhafen Zürich» abgeändert und zum zweiten wurden die Räume im Bankgebäude vergrössert und modernisiert. Die Bank residiert von nun an der Fraumünsterstrasser 21 und die Immobilien an der Fraumünsterstrasse 23.

1959

Sparhafen 1959 Gstalderweg

Startschuss für die Immobilien

Sparhafen erwarb 1957 ihr erstes Grundstück in Adliswil und begann 1959 mit dem Bau von drei Mehrfamilienhäusern. Damit investierte die Bank erstmals Geld in Immobilien und übernahm deren Bewirtschaftung (abgesehen vom Haus an der Fraumünsterstrasse). Mit dem Einzug der Immobiliensparte wurde das Sparkassen-Geschäft diversifiziert: Eine Praktik, die auch heute noch angewendet und weiter ausgebaut wird.

1949

Sparhafen 1949 Fraumuensterstrasse 23

Umzug an die Fraumünsterstrasse

Auch während dem 2. Weltkrieg bewährte sich unsere Bank als sicherer Hafen für ihre Einleger. Bald wurde der Platz im Entresol an der Bahnhofstrasse 94 knapp. Nach mehrjähriger Suche entschied sich der Verwaltungsrat für den Kauf des Hauses an der Fraumünsterstrasse 23 – unserem heutigen Geschäftssitz. Das zentral gelegene Haus mit seiner denkmalgeschützten Fassade wurde umfassend umgebaut, bevor Sparhafen am 10. Juli 1950 einzog: Pünktlich zur Feier des 100-jährigen Jubiläums!

1935

Sparhafen 1935 Bahnhofstrasse

Ruhig durch turbulente Zeiten

Der erste Weltkrieg sowie die Zwischenkriegszeit mitsamt Weltwirtschaftskrise gingen ohne relevante Einbussen an der Genossenschaft vorüber. Ein Zeichen der Stabilität, auf die sich die Genossenschafter der Bank auch in den kommenden Jahrzehnten verlassen konnten. So wurde auch das neue schweizerische Bankengesetz problemlos umgesetzt. Manche Vorschriften – wie etwa bei der Liquidität zum Schutz der Sparer – wurden bereits weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus erfüllt.

Ruhig durch turbulente Zeiten

Der erste Weltkrieg sowie die Zwischenkriegszeit mitsamt Weltwirtschaftskrise gingen ohne relevante Einbussen an der Genossenschaft vorüber. Ein Zeichen der Stabilität, auf die sich die Genossenschafter der Bank auch in den kommenden Jahrzehnten verlassen konnten. So wurde auch das neue schweizerische Bankengesetz problemlos umgesetzt. Manche Vorschriften – wie etwa bei der Liquidität zum Schutz der Sparer – wurden bereits weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus erfüllt.

1905

Bank 1

Die Genossenschaft entsteht

Neben eigenen Räumlichkeiten führte das stetig wachsende Geschäft auch zu einer neuen Rechtsform: Ein Verein war der steigenden Verantwortung durch die hohen Beträge nicht mehr angemessen. Weil nach wie vor die Gemeinnützigkeit erfüllt werden sollte, wurde der Verein am 23. November 1905 in eine Genossenschaft umgewandelt. Aus den Einlegern wurden Genossenschafter – und das bisherige Verwaltungskomitee wurde durch eine Vorsteherschaft aus neun Mitgliedern ersetzt (heute bekannt als Verwaltungsrat).

1898

Sparhafen 1889 Bahnhofstrasse

Erste eigene Räumlichkeiten

Im Entresol des Hauses an der Bahnhofstrasse 94 mietete der Sparhafen erstmals eigene Räumlichkeiten für Kasse und Büro. Diese Adresse blieb über ein halbes Jahrhundert das Zuhause des Vereins. Das war ein notwendiger Schritt: Um die Jahrhundertwende betrugen die Gesamtguthaben der Einleger bereits fast zwei Millionen Franken. Bankgeschäfte in dieser Höhe konnten nicht mehr einfach wie bisher in der privaten Wohnung der Präsidenten abgewickelt werden.

1850

Sparhafen 1850 Johannes Girsberger

Die Gründung

Der Sonderbundskrieg und die neue Bundesverfassung von 1848: Die Mitte des 19. Jahrhunderts war für die Schweizerinnen und Schweizer eine richtungsweisende Zeit. Einer von ihnen war Johannes Girsberger. Nur zwei Jahre nach der Entstehung des Schweizer Bundesstaats gründete er am 17. März 1850 den Verein Sparhafen. Seine gemeinnützige Kasse «zinstragender Sparhafen» richtete sich an die ärmere Bevölkerung der Stadt: Sie ermöglichte es den Menschen, jeden Monat auch noch so kleine Beträge zum Sparen einzulegen.

Unter den Vereinen vermisse ich immer noch einen, der es den Minderbegüterten möglich macht, durch kleine Beträge sich für die Zukunft etwas zu erschwingen. Ich meine nämlich eine Kasse, in der jeder Arme im Stande ist, monatlich einige Schillinge als Ersparnis für das Alter einzulegen.

Johannes Girsberger, Ausschnitt aus dem Gründungsbrief von 1850